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Bleiben Sie auf dem neuesten Stand und verfolgen Sie die Aktivitäten von balt_ADAPT

 

4. Treffen der Interessenvetreter 7. Dezember 2021

Der 4. Interessenaustausch fand am 7. Dezember wieder virtuell statt. Abermals konnten wir einen engagierten Referenten gewinnen, diesmal zum Thema „Aal - geplantes Fangverbot“. Neben diesem spannenden Vortrag stand dieses Treffen ganz im Lichte des interaktiven Austausches. Erstmals probierten sich die InteressenvertreterInnen und WissenschaftlerInnen des balt_ADAPT Teams im partizipativen Modellieren aus. Zum einen ermöglicht diese Form der Modellierung die Aufdeckung und Anerkennung verschiedener Wissenstypen (z.B. Fischerwissen, Erfahrungswissen, Lokales Wissen) der verschiedenen Nutzer- und Interessengruppen. Ferner fördert diese Herangehensweise das gemeinsame Verständnis eines Systems. Eingeteilt in zwei Gruppen sollte das sozial-ökologische Netzwerk rund um das Thema „Küstenfischerei in Schleswig-Holstein“ gemeinsam erarbeitet werden. Berücksichtigt wurden sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale Komponenten des Systems. Das gemeinsame Modellieren wurde durch ein Online-Programm unterstützt und die Ergebnisse im Anschluss diskutiert.

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Projekttreffen balt_ADAPT 23. November 2021

Wieder virtuell fand das aktuelle interne balt_ADAPT-Treffen statt. Wir starteten mit einem erfreulichen Rückblick auf das erste Projektjahr, in dem bereits einige spannende Erkenntnisse erzielt werden konnten (Ergebnisse finden Sie hier >). Auch das nächste Jahr verspricht an die bereits vergangenen Erfolge anzuknüpfen. So werden u.a. erste Ergebnisse der Gefährdungsanalyse (AP 1) zu Beginn des Jahres erwartet und die Bewertung des Ökosystemzustandes (AP 2) sowie die Beurteilung von Managementstrategien (AP 3) nehmen an Fahrt auf. So wurde bereits das aktuelle Treffen genutzt, um die für AP 2 nötigen Indikatoren zu identifizieren und auf Ihre Eignung hin zu prüfen. Diesbezüglich wurde eine Vorauswahl der Indikatoren getroffen, welche das ökologische und sozio-ökonomische System der Ostsee widerspiegeln und über eine ausreichende Datengrundlage verfügen. Ferner wurde der Ansatz des konzeptionellen Modellierens genutzt, um eine erste Übersicht zu den Indikatorverknüpfungen zu erstellen. Weitere Workshops zu diesem Thema sollen folgen.

 

Workshop balt_ADAPT 22. November 2021

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Am 22. November lud das balt_ADAPT Team externe ExpertInnen nach Rostock ein, um Ihnen die geplante Gefährdungsanalyse (AP 2) der Fischbestände gegenüber klimatischen Veränderungen vorzustellen. Hierbei wurde das Ziel verfolgt, zusätzliches Fachwissen in das Bewertungsmaterial mit einfließen zu lassen. Die Gefährdungsbewertung, welche die Basis für die Analyse darstellt, soll Ende diesen Jahres und zu Beginn 2022 von internen und externe ExpertInnen vorgenommen werden. Hierzu wurde ein spezieller Online-Fragebogen konzipiert, der alle wichtigen Informationen zu den zu bewertenden Arten enthält, um auf Grundlage dessen eine Bewertung ihrer   Gefährdung   durch   den   Klimawandel   vornehmen   zu   können.  In Rostock wurde schließlich über letzte Verbesserungen des Ansatzes beraten und ein Probelauf des Fragebogens durchgeführt. Erste Ergebnisse der Gefährdungsanalyse werden Ende Februar 2022 erwartet.

 

3. Treffen der Interessenvertreter 8. September 2021

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Der dritte Interessenaustausch fand im Ostsee Info-Center in Eckernförde statt. Dies war das erste Zusammentreffen in Person seit Projektstart von balt_ADAPT. Die geladenen Experten lieferten spannende Einblicke unter anderem zu Schweinswalen (Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert – Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover) und Kormoranen (Bernd Koop – Ornithologische Arbeitsgemeinschaft für SH & HH) in der Westlichen Ostsee. Dabei ging es auch um aktuelle Bestandszahlen der Arten und um bestehende Konflikte mit der Küstenfischerei sowie um erfolgreiche Maßnahmen zur Konfliktminimierung. Till Holsten (Ostsee Info-Center)  stellte hierzu die freiwillige Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und tauchenden Meeresenten vor, die von der Fischerei gut angenommen und von Naturschutzfachverbänden konstruktiv begleitet wird. Auch bei diesem Interessenaustausch gab es wieder vielfältigen Fragen und eine angeregte Diskussion. Das nächste Treffen findet voraussichtlich im Dezember statt.

Projekttreffen balt_ADAPT 7. -8. September 2021

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Erstmals seit Projektbeginn konnte sich das balt_ADAPT Team in Präsenz treffen. Als Tagungsort wurde das schöne Eckernförde gewählt. Auf der Tagsordnung standen, unter anderem, die Besprechung der Ergebnisse der im Juni intern durchgeführten CVA (Climate Vulnerability Analysis) zur Gefährdungseinschätzung der Fischbestände gegenüber dem Klimawandel. Zudem wurde besprochen, wie diese Analyse in Hinblick auf den vom Projekt geplanten ExpertInnen Workshop angepasst werden soll. Der Workshop ist für den 22. November geplant. Außerdem präsentierte Vanessa Steinweg die Ergebnisse ihrer Masterarbeit: einen Gefährdungsindex der Küstenfischer Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Daraus lassen sich Regionen identifizieren, welche besonders gefährdet oder auch besonders anpassungsfähig gegenüber ökologischen (z.B. Klimawandel), ökonomischen (z.B. Marktpreise für Fisch) und sozialen Faktoren (z.B. Arbeitslosenquote) sind.  Ihre Ergebnisse wird Frau Steinweg auf der diesjährigen ICYMARE Konferenz vorstellen 21.-24.09.2021.

Foto: Franziska Schmacka

2. Treffen der Interessenvertreter 1. Juli 2021

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Auch beim zweiten Interessensaustausch innerhalb von balt_ADAPT trafen VetreterInnen der Fischerei, des Umweltschutzes sowie der Verwaltung und Wissenschaft erneut zusammen. Auf der Agenda standen dieses Mal Fragen zur Bestimmung der Fangquoten und zum Zustand des westlichen Ostseedorsches. Eine Vertreterin der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) veranschaulichte, wie die Fangquoten für die Ostsee auf die verschiedenen Fischereisektoren (organisierte und nicht-organisierte Fischer) verteilt werden. Eine angeregte Diskussion folgte, in welcher beispielsweise Unklarheiten bezüglich der Quoten für den Nebenerwerb ausgeräumt werden konnten. Anschließend präsentierte Christian Möllmann aktuelle Bestandsschätzungen des westlichen Dorschbestandes. Neben der Fischerei und dem Klimawandel wiesen die TeilnehmerInnen auch auf den Einfluss der wachsenden Kormoran- und Kegelrobbenbestände hin, die sich möglicherweise negativ auf die Fischbestände der Ostsee auswirken würden. Aktuelle Foschungsergebnisse zu diesem Thema werden, unter anderem, auf dem nächsten Treffen, voraussichtlich am 8. September, vorgestellt. Wir hoffen erneut auf angeregte Diskussionen zwischen allen TeilnehmerInnen.

Workshop balt_ADAPT 16. - 18. Juni 2021

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Im Juni 2021 fand ein erster Workshop im Rahmen des Arbeitspaketes 1 (AP 1 - Gefährdungsanalyse) statt. WissenschaftlerInnen aus den verschiedenen balt_ADAPT Partnerinstituten nutzten gemeinsam eine Methode, um eine erste, projektinterne Abschätzung der Gefährdung der Fischarten in der Westlichen Ostsee durch den Klimawandel durchzuführen. Grundlage für die Analyse waren ausführliche Artenprofile zum aktuellen Stand des Wissens zu wesentlichen ökologischen Eigenschaften der Fischarten, welche federführend von WissenschaftlerInnen des Thünen Instituts für Ostseefischerei vorbereitet wurden. Die teilnehmenden WissenschaftlerInnen konnten so auf Basis der Artenprofile und ihrer eigenen Kenntnisse eine Bewertung der Gefährdung der einzelnen Arten vornehmen. Die Ergebnisse dieser sogenannten CVA (Climate Vulnerability Analysis ) lassen u.a. Rückschlüsse auf zukünftige Veränderungen des lokalen Artenspektrums durch den Klimawandel zu. Weitergehende Gefährdungsanalysen sollen auf nachfolgenden Workshops mit einer Gruppe von externen ExpertInnen durchgeführt werden.

1. Treffen der Interessenvertreter 29. April 2021

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Das balt_ADAPT Team strebt eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen (Stakeholder) an und lud alsbald nach Projektstart zu einem ersten Treffen ein. Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen durch Corona fand der erste Interessenaustausch online statt. VertreterInnen u.a. aus dem Bereich der Fischerei, dem Umwelt- und Naturschutz sprachen in angenehmer Atmosphäre über die aktuelle Lage der kleinen Küstenfischerei der Westlichen Ostsee und deren Zukunftsausichten unter Berücksichtigung des Klimawandels und der marktwirtschafltichen Situation durch Corona. Außerdem wurde die strategische Ausrichtung der Zusammenarbeit im Projekt skizziert und erste Themenschwerpunkte definiert. Das nächste Treffen findet voraussichtlich Ende Juni statt.

Auftaktveranstaltung KüNO 15. - 16. März 2021

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Der KüNO-Verbund ("Küstenforschung Nord- und Ostsee")  startete im November 2020 seine dritte Förderphase mit sieben neuen Projekten, unter anderem mit balt_ADAPT. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Forschung in diesem Verbund seit 2013 im Rahmen der Forschungsstrategie „Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA). Daraus entstanden mehrere Werkzeuge, die Behörden zur Planung von Maßnahmen zum Gewässer- und Küstenschutz bereits verwenden. Die Auftaktveranstaltung ermöglichte einen ersten Austausch zwischen den neuen Projekten um auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. Eine Übersicht über die sieben Projekte der dritten KüNO-Förderphase sowie weiterführende Informationen finden Sie auf der KÜNO Website.

Auftaktveranstaltung balt_ADAPT 9. Dezember 2020

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Corona-gerecht lud am 9. Dezember 2020 das Institut für marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften (Universität Hamburg) zur Auftakverstanstaltung von balt_ADAPT via online-meeting ein.

 

Die WissenschaftlerInnen, sowie VertreterInnen des Projektträgers Jülich und des KüNO III Verbundes stellten sich vor und sprachen über die Möglichkeiten und Ziele, welche im Rahmen des Projektes "balt_ADAPT" verfolgt werden sollen, um der Küstenfischerei der Westlichen Ostsee im Angesicht des Klimawandels eine Perspektive bieten zu können.

Projektstart balt_ADAPT 1. November 2020